28.03.2018 19.30 Uhr: Mitgliederversammlung

Bericht folgt

06.03.2018 15:26 Uhr: OV Einsatz #2/2018

Brand in Küche in Vörstetten

Rauchwolken, die aus einem Gebäude in der Kandelstraße drangen, haben Nachbarn in Vörstetten bemerkt. Sie alarmierten am Dienstag gegen 15.30 Uhr die Einsatzkräfte – Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei rückten aus. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell gelöscht. Dennoch entstand ein Schaden in der Küche des betroffenen Wohnhauses. Derzeit sieht es nach Polizeiangaben danach aus, als ob der Brand in der Abwesenheit der Hausbewohner durch ein elektrisches Küchengerät verursacht worden wäre. Menschen wurden keine verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

[Quelle: BZ Online v. 06.03.18]

23.01.2018 19.35 Uhr: OV Einsatz #1/2018

Rauchmelder löst aus

Zu einem Wohnblock an der Hessenstraße ist die Feuerwehr am Dienstag gegen 19.30 Uhr angerückt. Wie die Polizei informiert, hatte ein Hausbewohner ein Stück Zeitung angezündet – und dabei nicht daran gedacht, dass dies den Rauchmelder aktivieren könnte. Die Feuerwehr konnte deshalb wieder unverrichteter Dinge gehen. Bereits am Sonntag waren die Retter im selben Gebäude zugange, weil eine Matratze wegen einer glimmenden Zigarettenkippe zu qualmen begonnen hatte.

[Quelle: BZ online v. 25.01.18]

 

11.12.2017 01.13 Uhr: SEG Einsatz #10/2017

07.12.2017 01.13 Uhr: OV Einsatz #9/2017

Zimmerbrand in Zweifamilienhaus in Sexau – Zwei Hausbewohner im Krankenhaus behandelt

In der Nacht gegen 01:15 Uhr, kam es aus bisher noch unbekannter Ursache zu einem Zimmerbrand in einem Zweifamilienhaus in Sexau. Das Zimmer brannte vollständig aus. Das Haus ist aufgrund der Verrauchung derzeit nicht mehr bewohnbar. Zwei der vier Hausbewohner werden derzeit mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in einem Krankenhaus behandelt.Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 100.000 Euro.

Das Polizeirevier-Emmendingen hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

[Quelle:regiotrends.de]

14.11.2017: Leserbrief “Blutspende”

Leserbriefe [Quelle: BZ-Online v. 14.11.2017]

BLUTSPENDE
“Dank an die vielen helfenden Hände”
Zum Artikel: “Wie viel Blut fließt im Breisgau?” vom 7. November schreibt eine Leserin.

Es freute mich zu lesen, dass Denzlingen und Vörstetten so weit vorne liegen beim Spenden. In diesem Zusammenhang sollte man auch ein Wort an die tollen Frauen und Männer richten, die für die Blutspender ein wunderbares vielseitiges, schmackhaftes Buffet richten. Gerade in Denzlingen und Vörstetten wundert es mich nicht, dass es so viele Spender gibt. Denn da gibt’s wirklich seit Jahren das beste Essen. Da freut man sich auf den Blutspendetermin und geht gerne hin! Vielen, vielen Dank an die vielen helfende Hände! Freue mich schon auf den nächsten Termin. Karin Kraus, Denzlingen

06.11.2017: Wo wird im Breisgau am meisten Blut gespendet?

Aus der BZ-Online v. 06.11.2017

BLUTSPENDE

Wo wird im Breisgau am meisten Blut gespendet?

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) veranstaltet regelmäßig Blutspenden. Doch wie viel Liter Blut sind bei diesen Spenden in den vergangenen zehn Jahren im Breisgau zusammengekommen?

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Die Gemeinden im Breisgau spenden dem Deutschen Roten Kreuz unterschiedlich viel Blut.  Foto: Symbolbild: Jörg F. Müller/DRK

 

Nördliches Freiburger Umland

Denzlingen ist ganz klar Spitzenreiter im nördlichen Freiburger Umland. In den vergangenen zehn Jahren wurden bei den dortigen Blutspendeterminen rund 2700 Liter gespendet. Das teilt Peter Preissler vom DRK-Blutspendedienst mit. Auf Rang zwei landet Vörstetten mit etwa 1745 Litern Blut. Das Glottertal schafft es mit etwa 1275 Litern auf Rang drei und landet damit vor dem einwohnermäßig fast vier mal so großen Gundelfingen, das auf rund 1165 Liter kommt. In Heuweiler finden keine Blutspendentermine statt. Auf diese Literangaben kommt der Blutspendedienst, in dem er davon ausgeht, dass pro Person und Termin etwa ein halber Liter in den Beutel gelangt.

Berücksichtigt man die Größe der Gemeinden, dreht sich das Tableau allerdings zugunsten von Vörstetten. Laut dem Statistischen Landesamt leben in dem Dorf 2985 Menschen. Teilt man die Blutmenge durch die Einwohnerzahl, wurden pro Vörstetter in den vergangenen zehn Jahren etwa 0,6 Liter Blut gespendet. Es ist natürlich ein theoretischer Wert, da bei den Terminen auch Mehrfachspender kommen und Menschen aus den Nachbarorten. Dennoch zeigt eine Tendenz, dass in kleineren Gemeinden die Spendenbereitschaft groß ist. Glottertal schiebt sich bei dieser Berechnung beispielsweise auch nach vorne und kommt auf 0,4 Liter pro Einwohner. Denzlingen schafft 0,2 Liter und Gundelfingen bleibt Schlusslicht mit 0,1 Liter.

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Man muss allerdings festhalten, dass sowohl in Denzlingen als auch in Gundelfingen dieses Jahr noch ein Blutspendetermin aussteht. Denzlingen ist, was die Anzahl der Blutspendetermine anbelangt, auch Spitzenreiter im Breisgau: Vier mal pro Jahr werden dort zwischenzeitlich die Menschen zur Ader gelassen. In Vörstetten, Glottertal und Gundelfingen gibt es jeweils zwei Termine. Der bestbesuchteste Spendentermin war in den vergangenen zehn Jahren in Vörstetten am 16. August 2010: Damals gaben 231 Menschen ihr Blut an das DRK ab.

Westliches Freiburger Umland
Westlich von Freiburg ist bei der Blutmenge Merdingen ganz vorne. Etwa 1865 Liter Blut wurden dort in den vergangenen zehn Jahren gespendet. Dicht gedrängt dahinter befinden sich March (1392 Liter), Bötzingen (1382 Liter) und Eichstetten (1367 Liter). In Gottenheim waren es nur 589 Liter. Schlusslicht ist Umkirch mit lediglich 562 Litern.

Auch wenn man die Größe der Gemeinde berücksichtigt, kann Merdingen seinen Spitzenplatz verteidigen. Pro Einwohner haben die Merdinger theoretisch im vergangenen Jahrzehnt 0,7 Liter gespendet. Eichstetten kommt auf Platz zwei (0,4 Liter), Bötzingen auf Platz drei (0,3 Liter). Dahinter sind March und Gottenheim (jeweils 0,2 Liter). Umkirch bleibt Schlusslicht mit 0,1 Liter pro Einwohner in den vergangenen zehn Jahren.

In March, Eichstetten, Bötzingen und Merdingen wird jeweils zweimal im Jahr zur Blutspende aufgerufen. In Umkirch und Gottenheim nur einmal. Die bestbesuchteste Blutspende war in Medingen am 27. April 2010. 447 abgegebene Blutspenden verzeichnete das DRK an diesem Tag – fast das Dreifache des üblichen Durchschnitts. Grund für den enormen Andrang von Spendern war eine Typisierungsaktion für Stammzellen, mit der nach einem geeigneten Knochenmarkspender für eine an Leukämie erkrankte Frau aus Ihringen gesucht wurde. Viele der Menschen, die dem Aufruf gefolgt waren, hatten damals auch die Gelegenheit genutzt, gleich Blut zu spenden.

Östliches Freiburger Umland
Kirchzarten ist im Dreisamtal auf Platz eins, was die Blutmenge anbelangt: 2183 Liter wurden in den vergangenen zehn Jahren gespendet. Oberried landet dahinter mit etwa 1393 Litern und steht vor Stegen (1338 Liter). In Buchenbach wurden 1243 Liter abgegeben. In St. Peter wurde bis ins Jahr 2015 Blut gespendet. Da es einen personellen Engpass gibt, bietet das DRK dort keine Blutspenden mehr an. Bis dahin waren die Schwarzwälder mit 934 Litern spendenwillig.

Gemessen an der Einwohnerzahl floss das meiste Blut pro Bewohner in Oberried (0,5 Liter). Es folgt Buchenbach (0,4 Liter). Stegen landet mit 0,3 Litern vor Kirchzarten (0,2 Liter). In Buchenbach, Oberried und Stegen finden pro Jahr zwei Blutspendetermine statt. In Kirchzarten waren es bisher auch zwei, dieses Jahr sind es sogar drei. Die am besten besuchteste Spende war im Dreisamtal am 7. Mai 2007 in Stegen mit 207 Teilnehmern.

Südliches Freiburger Umland
Ehrenkirchen liegt im südlichen Freiburger Umland auf Platz eins bei den Blutspenden. Dort wurden in den vergangenen zehn Jahren 2109 Liter Blut gespendet. Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Bollschweil einen DRK-Ortsverein. Bis 2016 fanden in Ehrenkirchen zwei Blutspendetermine jährlich statt. 2017 fielen diese aus personellen Gründen aus, so Bürgermeister Thomas Breig. Die Ehrenkirchener wurden auf Angebote in den Nachbargemeinen verwiesen, haben diese aber, so hat Breig den Rückmeldungen entnommen, nur sehr wenig genutzt. “Wir stellen immer wieder fest, dass die Menschen am ehesten in ihrem Wohnort zur Blutspende gehen. Daher sind die Angebote vor Ort so wichtig.” 2018 wird es wieder einen Blutspendetermin in Ehrenkirchen geben, allerdings nur einmal.

Schallstadt liegt, was die absolute Menge des gespendeten Blutes angeht, auf Platz zwei. Seit 2007 wurden dort bei jährlich einem Termin 968 Liter abgegeben. Bei rund 6100 Einwohnern hätte somit rein theoretisch jeder Schallstadter in zehn Jahren 0,2 Liter Blut gespendet. Platz drei belegt Pfaffenweiler. Dort wurden seit 2007 knapp 803 Liter Blut abgezapft, das macht 0,3 Liter pro Einwohner.

Schlusslicht in der Auflistung ist das Hexental. Die fünf Gemeinden Merzhausen, Au, Wittnau, Sölden und Horben bilden gemeinsam einen DRK-Ortsverein mit einer Blutspende jährlich, die mittlerweile in Au stattfindet. Insgesamt zählt das Hexental rund 10 500 Einwohner. Sie haben in den vergangenen zehn Jahren nur 372 Liter Blut gespendet. Laut Söldens Bürgermeister und DRK-Ortsvereinsvorsitzendem im Hexental, Markus Rees, liegt das daran, dass nur ein Spendetermin pro Jahr und dieser auch nur nachmittags angeboten werde. Es fehle die Manpower, um weitere Termine im Hexental stemmen zu können. Schließlich seien die Helfer ehrenamtlich im Einsatz. Genug Spendenwillige wären allerdings da, ist Rees überzeugt.
In Ebringen gibt es keine eigene Blutspendeaktion. Die Bürger können die Termine in den Nachbargemeinden nutzen.

Fazit
Mengenmäßig am meisten Blut wurde in den vergangenen zehn Jahren in Denzlingen gespendet. Rund 2700 Liter sammelte dort der Blutspendedienst des Roten Kreuzes ein. Am wenigsten Blut erhielt das DRK im Hexental. Dort kamen die fünf Gemeinden Merzhausen, Au, Sölden, Horben und Wittnau in einem Jahrzehnt nur auf 372 Liter. Gemessen an der Einwohnerzahl waren besonders spendenwillige Gemeinden in den vergangenen zehn Jahren Merdingen (1865 Liter, das entspricht 0,7 Liter pro Kopf) und Vörstetten (1745 Liter; 0,6 Liter pro Kopf).

Wer darf spenden?

Voraussetzung für das Blutspenden ist, dass sich der Spender gesund fühlt. Erstmals dürfen Menschen zwischen dem 18. und 65. Geburtstag Blut spenden. Bei der so genannten Vollblutspende wird ein halber Liter Blut über die Armvene in ein Beutelsystem entnommen. Frauen können laut DRK vier- und Männer sechsmal pro Jahr Blut spenden. Laut dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) werden täglich 15 000 Blutspenden benötigt. Statistisch gesehen wird das meiste Blut laut DRK inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt (19 Prozent). Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Bei schweren Unfällen könne es vorkommen, dass wegen bestimmter innerer Verletzungen mindestens zehn Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen müssten.

04.11.2017: Impressionen der Feuerwehrübung am Rathaus Denzlingen

Schneller Einsatz beim Rathausbrand [Quelle: BZ-Online v. 06.11.2017]

Denzlinger Feuerwehr übte zusammen mit dem DRK für den Ernstfall / Rauch gefährdet nicht nur Menschen, sondern auch Archivalien

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DENZLINGEN. Um 15.55 Uhr geht der Notruf bei der Integrierten Leitstelle in Emmendingen ein. Ein Kellerbrand sei im Denzlinger Rathaus ausgebrochen, gerechnet werde mit drei Verletzten. Mit vier Feuerwehrautos und zwei Rettungswagen rücken Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz aus. Am Rathaus der Gemeinde haben sich unterdessen schon viele Zuschauer versammelt. Sie wollen mitbekommen, wie die Rettungskräfte die anstehende Hauptübung meistern.

Sechs bis zehn Minuten dauere es von der Verständigung der Leitstelle bis zum Eintreffen der Feuerwehr im Durchschnitt, erklärt Martin Schlegel, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Denzlingen. Er erläutert an diesem Samstagnachmittag den versammelten Zuschauern über das Mikrofon die Geschehnisse. Viele große und kleine Zuschauer haben die Signale der ausrückenden Feuerwehrfahrzeuge angelockt. Während drinnen die Rettungsarbeiten vonstattengehen, spielen auf dem Rathausplatz die kleinen Zuschauer unter der Aufsicht ihrer Eltern und haben zugleich die Möglichkeit, bei einem Einsatz ganz nah dabei zu sein. Die Feuerwehrautos erfreuen sich großer Beliebtheit und auch die große Drehleiter steht schon direkt nach ihrem ersten Einsatz im Zentrum des Interesses der kleinen Zuschauer.

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Übung ging von einem Brand im Rathauskeller aus

Knapp zwanzig Minuten dauert die Rettung der drei Verletzten und das Löschen des angenommenen Brandes unter Einsatzleitung von Christian Schlenck. Wirklich gebrannt habe es im Rathaus bisher noch nie, so Martin Schlegel. Der Großteil der Übung spielte sich im Inneren des Rathauses ab. “Man hat nicht viel gesehen, aber die Übungen sind trotzdem wichtig”, befindet Schlegel. Vor allem die Örtlichkeiten sollen die Retter dadurch kennenlernen – bei einem Notfall kann dies lebensrettend sein.

Neben Menschenleben gibt es auch viele Räume und Dinge im Rathaus, die geschützt werden müssten: In den Archiven kann schon etwas Rauch großen Schaden anrichten, so dass vor allem die schnelle und gute Belüftung wichtig für die Übenden gewesen war.

“Vor vier Wochen hatten wir erst einen Kellerbrand in Denzlingen”, berichtet Martin Schlegel, der zufrieden mit der Arbeit seiner Feuerwehrleute war. Der Brand war damals in einem Wohnblock mit über 60 Bewohnern ausgebrochen, doch durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr war Schlimmeres verhindert worden. Für den Kommandanten ist dies auch ein Zeichen, dass die vielen Übungen anschlagen. Von diesen gibt es über 60 Stück im Jahr, die meisten sind längst nicht so groß aufgezogen, wie die am vergangenen Samstag. Häufig handelt es sich nur um spezielles Training, etwa um die Drehleiter zu testen. Dieses permanente Üben ist wichtig, denn über 170 Einsätze hatte die Feuerwehr dieses Jahr bereits.

Was den Nachwuchs angeht, ist Martin Schlegel guter Dinge: Circa zwanzig Jugendliche sind derzeit Teil der Jugendfeuerwehr. Es könnten natürlich immer noch ein paar mehr sein, betont Schlegel, dass man sich jederzeit über Neuzugänge freue.

02.11.2017: DRK kritisiert einseitige Berichterstattung

Berlin, 02.11.2017

Statement des DRK-Generalsekretärs Christian Reuter zum Artikel „Das scheinheilige Imperium“ in der Zeitschrift Stern vom 2. November 2017: 

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„Wir bedauern sehr, dass durch den Artikel „Das scheinheilige Imperium“ in der Zeitschrift Stern vom 2. November 2017 die wichtige Arbeit von ehrenamtlichen Helfern und hauptamtlichen Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes und ihr Wirken für Menschen in Not erschwert und verunglimpft wird. Der Bericht ist nicht nur stark tendenziös und einseitig, sondern erhält auch Unwahrheiten, weshalb gegen den „Stern“ rechtliche Schritte eingeleitet wurden. So trifft es zum Beispiel nicht zu, dass die DRK-Schwestern schlecht bezahlt und nur eine “Aufwandsentschädigung für karitativen Einsatz” erhalten. Die Vergütungen entsprechen der branchen- bzw. marktüblichen Bezahlung vergleichbarer Arbeitnehmer.

Auch wenn der Autor versucht, uns als profitorientierten Börsenkonzern darzustellen – in Wirklichkeit ist das Deutsche Rote Kreuz föderal organisiert in 19 Landesverbände, den Verband der Schwesternschaften, 500 Kreisverbände und mehr als 4.300 Ortsvereine, die rechtlich eigenständig und grundsätzlich gemeinnützig sind. Die gesellschaftliche Verankerung auch vor Ort in Städten und Gemeinden ist eine der Stärken des Roten Kreuzes. Auch sind zum Beispiel Gehälter in der genannten Größenordnung für Geschäftsführer des DRK keinesfalls üblich.

Der Autor unterschlägt außerdem, dass die DRK-Blutspendedienste an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr flächendeckend die Blutversorgung in ganz Deutschland zu 70 Prozent sicherstellen. Damit wird gewährleistet, dass jeder Mensch in Deutschland Zugang zu einer sicheren und umfassenden Blutversorgung erhält. Bei den Blutspendediensten etwa muss das DRK in der Lage sein, Erlöse in Personal, Technik, Ausstattung und in die Forschung zu investieren, um unsere Aufgaben in der Blutspende zum Nutzen der Allgemeinheit erfüllen zu können und eine maximale Sicherheit für die Menschen (z.B. Schutz vor HIV, Hepatitis oder anderen Infektionskrankheiten) sicherzustellen.

Das Deutsche Rote Kreuz und die Blutspendedienste erbringen seit Jahren mit der Veröffentlichung von Jahresberichten, Geschäftsberichten und anderen Publikationen größtmögliche Transparenz. Die Kontrolle der Finanzen wird durch externe Wirtschaftsprüfer, Finanzämter und interne Verbandsgremien sichergestellt. Darüber hinaus ist der DRK e.V. Mitglied im Deutschen Spendenrat und erhält das DZI-Spendensiegel, das uns jedes Jahr den sorgfältigen und verantwortungsvollen Umgang mit Spenden und allen anderen Finanzmitteln bescheinigt. Das Deutsche Rote Kreuz hofft, dass sich weder die ehrenamtlichen Helfer, hauptamtlichen Mitarbeiter noch die freiwilligen Blutspender durch einen solchen einseitigen Bericht von ihrem Engagement abhalten lassen und weiterhin daran mitwirken, Menschen in Not zu helfen.“

zum Artikel des “Stern” vom 01.11.2017 >>> 2017 11 01 DRK – Das scheinheilige Imperium

12.10.2017 20.43 Uhr: OV Einsatz #8/2017

Kellerbrand in Denzlinger Hochhaus

In einem Keller eines sechsstöckigen Hochhauses in Denzlingen in der Schwabenstraße ist am Donnerstagabend ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr hat den Brand unter Kontrolle, musste aber mit starker Rauchentwicklung kämpfen.

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Großaufgebot in der Schwabenstraße in Denzlingen  Foto: Max Schuler

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Im Keller des Hochhaus in der Schwabenstraße brach ein Feuer aus. Foto: Max Schuler

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Die Feuerwehrleute hatten in den verwinkelten Kellerräumen mit starker Rauchentwicklung zu kämpfen, teilte der Kreisbrandmeister mit. Foto: Max Schuler

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Großaufgebot in der Schwabenstraße in Denzlingen  Foto: Max Schuler

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Im Keller des Hochhaus in der Schwabenstraße brach ein Feuer aus. Foto: Max Schuler

Die Denzlinger Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Nach ersten Informationen vom Einsatzleiter des DRK-Kreisverbands Emmendingen, Stefan Pfister, wurde niemand verletzt. 15 Bewohner des Gebäudes wurden aber von den ehrenamtlichen Helfern im Freien betreut. Sie sollen noch in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren können.

Die Brandursache war zunächst noch unklar. Mit Wärmebildkameras durchsuchten die Feuerwehrleute den Keller, um eventuell weitere Brandherde ausfindig zu machen. Das teilte auf BZ-Nachfrage der Emmendinger Kreisbrandmeister Jörg Berger mit. Zuvor stellten die Feuerwehrleute sicher, dass sich niemand mehr im Haus aufhält.

Nur wenige Meter entfernt von dem Hochhaus findet derzeit im Kultur- und Bürgerhaus die Denzlinger Kulturwoche statt. Eine Zufahrt zu dem Kulturgelände wurde durch die Rettungsfahrzeuge blockiert. Da derzeit die Drehleiter der Denzlinger Feuerwehr defekt ist, wurden die Kollegen aus Waldkirch angefunkt. Die Leiter kam allerdings nicht zum Einsatz. Zusätzlich forderte die Einsatzleitung Atemschutzträger aus Vörstetten an. Auch die DRK Ortsverbände von Denzlingen und Vörstetten waren im Einsatz. [Quelle: BZ Online v. 12.10.2017]