14.06.2017: Impressionen von gemeinsamen Dienstabend mit der FFW Denzlingen

05.06.2017: SEG Einsatz #5/2017

http://www.badische-zeitung.de/emmendingen/kellerbrand-in-emmendingen

27.05.2017: MANV-Übung Hugenwaldtunnel

https://www.badische-zeitung.de/so-lief-die-grosse-rettungsuebung-im-hugenwaldtunnel

24.05.2017: SEG Einsatz #4/2017

13.05.2017: Übung SEG-Mitte

Helfer arbeiten Hand in Hand

Feuerwehren Reute, Denzlingen und Vörstetten üben gemeinsam.

 

DENZLINGEN / VÖRSTETTEN / REUTE. Zu einer großen Gemeinschaftsübung trafen sich am Samstag die Feuerwehren aus Reute, Denzlingen und Vörstetten mit der sogenannten Schnelleinsatzgruppe Mitte der Rotkreuz-Ortsvereine Denzlingen, Emmendingen und Vörstetten. In der Übung mussten die Rettungsorganisationen Hand in Hand arbeiten – somit war die Herausforderung, den Einsatz der drei Feuerwehren und der DRK-Helfer zu koordinieren.

Das Szenario: Aufgrund gesundheitlicher Probleme des Fahrers kommt ein Lastwagen von der Fahrbahn ab und vor der Scheune des alten Försterhauses in Reute zum Stehen. Ein entgegenkommender Bus kommt deshalb von der Fahrbahn ab und stößt gegen eine Litfaßsäule. Ein Autofahrer weicht aus und prallt mit seinem Fahrzeug gegen eine Gartenmauer. Und während die Verletzten in den Fahrzeugen durch Feuerwehrleute geborgen und dem DRK übergeben werden, raucht es plötzlich auf dem Areal der alten Försterei: Der Laster brennt – und die Flammen greifen auf das Ökonomiegebäude über.

Einsatzleiter der Übung war Reutes Kommandant Michael Ruf. Insgesamt waren 109 Helfer mit 20 Fahrzeugen, davon sieben vom DRK, im Einsatz. Zunächst wurden gleichzeitig die beiden Wehren aus Reute und Denzlingen alarmiert, und da das Alarmstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und Omnibus“ hieß, auch gleich noch die Schnelleinsatzgruppe Mitte des Roten Kreuzes.

Als dann aufgrund der Rauchentwicklung der Lkw-Brand und das Übergreifen der Flammen auf das Ökonomiegebäude bemerkt wurden, wurde die Wehr aus Vörstetten nachalarmiert. Während die Kameradinnen und Kameraden aus Reute und Denzlingen technische Hilfe leisteten und die Verletzten aus Bus und Pkw bargen, löschten die Feuerwehren aus Vörstetten – unterstützt von den Denzlingern – den Brand.

Die Übung habe eindrucksvoll verdeutlicht, welch enormes ehrenamtliches Potential Feuerwehr und DRK aufbieten können, sagte Kreisbrandmeister Jörg Berger. Die einzelnen Aufgaben wie das Bergen von Verletzten aus einem Unfallfahrzeug oder der Löschangriff seien Routine, „die funktioniert“.

Kommunikation und Koordination

Die Herausforderung der Übung sei das Zusammenspiel der Rettungsorganisationen bei vielfältigen Aufgaben. Für die Kommunikation untereinander steht den Einsatzführern ein eigener Führungskanal zur Verfügung. Koordination und Kommunikation haben am Samstag zur absoluten Zufriedenheit von Jörg Berger funktioniert, und dafür gab es vom ranghöchsten Feuerwehrmann des Landkreises bei der Abschlussbesprechung in der Eichmattenhalle auch reichlich Lob. Vor ein paar Jahren, so Berger gegenüber der BZ, sei das noch nicht selbstverständlich gewesen: „Da haben wir in jüngster Zeit enorme Fortschritte gemacht.“ Zufrieden zeigte sich auch DRK-Kreisbereitschaftsführer Andrej Hog; die Einsatzleitung des Deutschen Roten Kreuzes lag bei Jens Ruppenthal.

Namens der gastgebenden Gemeinde sprach Bürgermeister Michael Schlegel. Auch er lobte die ehrenamtliche Arbeit von Feuerwehr und Rotem Kreuz und würdigte deren Ausbildungsstand. Neben Lob- und Dankesworten und einem stärkenden Vesper gab es bei der Abschlussbesprechung noch einen Scheck: Die Feuerwehr Reute bekam von dem BGV-Versicherungsverband 5000 Euro. BGV-Vorstandsmitglied Raimund Herrmann war zur Geldübergabe aus Karlsruhe angereist und beobachtete gemeinsam mit Bürgermeister Schlegel, dem stellvertretenden Bürgermeister von Denzlingen, Rudolf Wöhrlin und vielen Gemeinderäten die Übung. „Es ist uns ein sehr großes Anliegen, den ehrenamtlichen Einsatz mit diesem Zuschuss zu unterstützen“, sagte Herrmann. Mit dem Geld der Spende ist der Kauf eines Wassersaugers geplant.

Das große Interesse von rund 200 Zuschauern hat die Rettungskräfte sicher gefreut, wollten sie doch mit dieser Übung ihren Ausbildungsstand und ihre Schlagkraft demonstrieren. Doch kann die Nähe von Zuschauern auch problematisch sein, etwa dann, wenn Personen oder Fahrzeuge trotz Absperrungen in den Einsatzbereich vordringen. So geschehen während der Übung in Reute: Da standen ungeplant auf einmal zwei Fahrzeuge mittendrin. „Was sollen wir noch machen?“, fragten sich ratlos einige Wehrmitglieder.

[Quelle: BZ-Online 14.05.2017]

22.04.2017: SEG Einsatz #3/2017

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst im Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen – Glimpflicher Verlauf eines Zimmerbrandes

Dem schnellen Einsatz der ZfP-Werkfeuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Zimmerbrand auf einer Station im Zentrum für Psychatrie heute Abend kurz nach 19.15 Uhr glimpflich verlief.Durch einen Schnellangriff konnte der mit starker Rauchentwicklung verbundene kleine Brandherd gleich gelöscht werden.

Der betroffene Patient und eine Mitarbeiterin waren vorsorglich zur medizinischen Abklärung in das Kreiskrankenhaus gekommen. Beide sind nach ca. 2 Stunden ohne Befund wieder auf die Station 32 zurückgekehrt.

Drei Fahrzeuge und 20 Einsatzkräfte der ZfP-Werkfeuerwehr erhielten weitere Unterstützung von der Freiwilligen Feuerwehr Emmendingen, die nicht mehr einzugreifen brauchte und mit vier Fahrzeugen und 23 Feuerwehrmännern zum Brandort geeilt war.
Acht Fahrzeuge mit insgesamt 24 Personen zählte das Team vom Rettungsdienst und Roten Kreuz. [Quelle: Regiotrends.de]

22.03.2017: Jahreshauptversammlung

Rotes Kreuz gewinnt 150 neue Mitglieder

Große Freude im Denzlinger DRK-Ortsverband / Auch Zahl der Blutspender ist gestiegen.

DENZLINGEN. Über gleich mehrere Aufwärtstrends kann sich der Denzlinger Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes freuen. Gesteigert werden konnte 2016 die Mitgliederzahl von rund 700 auf 849. Im Rahmen der vier jährlichen Blutspendetermine konnten 611 Spenden und damit 132 mehr als im Vorjahr gewonnen werden. Auch die Zahl der Bereitschaftsmitglieder stieg um drei auf 23.

Das markante Plus an Mitgliedern verdankt der Ortsverein einer Werbeaktion. Das dadurch erreichte Plus an Beiträgen, durch die die Arbeit des Ortsvereins überwiegend finanziert wird, wirke sich, so Kassiererin Erna Künstle, im Jahr der Aktion nicht aus. Für die Werbung ist dem Vorsitzenden Michael Hog zufolge zwar der Landesverband verantwortlich, die Kosten trägt jedoch der Ortsverein selbst.

Konkret bedeute dies, dass das Haushaltsjahr 2016 mit einem Defizit von rund 13 000 Euro abgeschlossen wurde. „Über die Jahre hinweg rechnet sich eine solche Aktion“, sagte Erna Künstle. Auch wenn die Mitgliederzahl in den Folgejahren wieder sinkt und nach etwa vier Jahren den alten Stand erreiche. Der Effekt sei, dass nicht nur Neumitglieder gewonnen werden, sondern auch treue Altmitglieder ihre Förderbeiträge erhöhen.

Letztlich wird durch die Beiträge die finanzielle Basis für die zahlreichen Einsätze der aktiven Rotkreuzler gelegt. Die Mitglieder standen alles in allem rund 2600 Stunden bei Einsätzen, Übungen, Blutspenden, Fortbildungen und 22 Sanitätswachen bereit, informierte Bereitschaftsleiter Michael Fiedler. Dabei nicht nur in Denzlingen selbst, bei Fasnacht, Kultur- und Sportveranstaltungen, sondern auch in Malterdingen beim Breisgau-Triathlon und in Emmendingen beim „I Em Music“-Festival. „Wichtig für uns ist eine gut ausgebildete Mannschaft“, betonte Fiedler. So gehören der Bereitschaft neben 13 Sanitätern auch vier Rettungshelfer, vier Rettungssanitäter und zwei Rettungsassistenten an. Letztlich seien auch Denzlinger als Leitungs- und Führungskräfte und Fachdienstausbilder auf Kreis- und Landesverbandsebene tätig.

Neben der Zusammenarbeit mit den Rotkreuzhelfern aus benachbarten Ortsverbänden – gemeinsam mit den Kollegen aus Waldkirch, Vörstetten und Emmendingen bilden die Denzlinger die Schnelle Einsatzgruppe Mitte – betonte er auch das gute Miteinander mit der Feuerwehr. Gemeinsam werde geübt. Tradition sei inzwischen die jährliche Unterweisung in Erster-Hilfe für die Aktiven der Wehr. „Wir werden weiterhin unsere Arbeit tun, bieten wieder die gewohnten Blutspendentermine an und können, trotz der Investition von rund 15 000 Euro für den Ausbau eines Fahrzeugs einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen“, blickte Hog zuversichtlich in das laufende Jahr und dankte für das Engagement von Mitgliedern, Helfern und die große Bereitschaft, gemeinsam die Herausforderungen anzugehen. Dass dazu auch gehört, sich bezüglich der finanziellen Basis auf lange Sicht auch neue Ideen einfallen zu lassen, hatte im Zuge der Diskussion um die Beiträge der stellvertretende Vorsitzende Denis Deiser betont.

Wahlen: Alle Verantwortlichen wurden in ihren Ämtern bestätigt; Vorsitzender: Michael Hog, Vize: Denis Deiser, Schriftführerin: Juliane Büche, Kassiererin: Erna Künstle, Beisitzer: Beisitzer Erika Wolfsperger und Reinhard Schöchlin, Bereitschaftsleiter: Michael Fiedler, Denis Deiser und Reinhard Schöchlin.

Ehrungen: 60 Jahre: Herbert Nefzger; 50 Jahre: Hanspeter Fiedler; 25 Jahre: Rita Albert, Martha Kern und Denis Deiser; 20 Jahre: Irma Schmidt und Erna Zaube.

[Quelle: BZ Online 22.03.2017]

Blutspende (13.02.2017 VHzH)

Folgender Artikel ist in der Ausgabe vom 16. Februar 2017 in Von Haus zu Haus erschienen:

Ein Verein als staatlicher Dienstleister (15.12.2016 VHzH)

Ein Verein als staatlicher Dienstleister

Das Deutsche Rote Kreuz sieht sich zunehmenden Belastungen ausgesetzt

Denzlingen / Kreis Emmendingen (hg). Im Denzlinger Rettungszentrum sprach WZO-Mitarbeiter Helmut Gall kürzlich mit Denis Deiser und Andrej Hog vom Team der DRK Kreisbereitschaftsleiter im Landkreis Emmendingen. Schwerpunkt des Gespräches waren die steigenden Anforderungen an die ehrenamtlichen DRK-Einheiten. Sehr unterschiedlich verankert seien die DRKDienste in den Bundesländern der Bundesrepublik, doch besonders die Situation in Baden-Württemberg lasse Wünsche offen. Lesen Sie hier den ganzen Artikel wzn_den_hp_15.12.2016 Seite 19 [Quelle: WZO-Verlag, 15.12.2016]

 

31.01.2017: OV Einsatz #2/2017

Die Bereitschaft des OV Denzlingen wurde am 31.01.2017 zur Unterstützung der Kollegen des OV Sexau nach Sexau alarmiert.

Schwelbrand in Sägespäne-Silo

Kompliziert gestalteten sich die Löscharbeiten bei dem Schwelbrand, den die Feuerwehr am Dienstag in Sexau zu bewältigen hatte. Denn der Brandherd befand sich in einem Sägespäne-Silo.

Am Dienstag, 31. Januar, gegen 9.15 Uhr, wurde die Feuerwehr von Sexau und Emmendingen zu einem Schwelbrand in einem Sägespäne-Silo in den Vordersexauer Weg gerufen. Aus bislang unbekannte Ursache war der Schwelbrand entstanden; die Maßnahmen zur Löschung des Brandherdes gestalteten sich vor Ort als aufwändig und kompliziert. Die Wehren von Sexau und Emmendingen waren mit insgesamt 45 Mann unter der Leitung von Kreisbrandmeister Berger im Einsatz. [Quelle: BZ-Online]