Übergabe & Einweihung neues Rettungszentrum (20.01.2012)

Folgender Artikel ist in der Badischen Zeitung vom 19. Janaur 2012 erschienen:

DRK-Einzug noch vor der Einweihung

BildBZ in Übergabe & Einweihung neues Rettungszentrum (20.01.2012)

Noch wirkt der Gruppenraum des Roten Kreuzes im neuen Rettungszentrum bis auf das alte Schulungsgerippe, wo am Mittwoch erstmals ein Dienstabend stattfand, etwas nüchtern, doch das dürfte sich bald ändern.

DENZLINGEN. Am Mittwoch vor der heutigen Einweihung des neuen Rettungszentrums war es auch für die Mitglieder des DRK-Ortsverbandes endlich soweit. Erstmals trafen sie sich in ihrem neuen Gruppenraum zum Dienstabend. Weitestgehend abgeschlossen ist damit der Umzug von den bisher genutzten Räumen in der Turnhalle an der Mühlengasse in den Neubau an der Vörstetter Straße.

“Mit dem Sortieren und Packen haben wir schon nach den Sommerferien begonnen”, erklärt Bereitschaftsleiter Michael Fiedler. Doch mit dem neuen Domizil für die Rettungskräfte in der Storchenturmgemeinde waren die Führungskräfte des DRK schon weit früher beschäftigt. “Wir waren von Anfang an direkt eingebunden in die Planung, und unsere Vorstellungen wurden eins zu eins umgesetzt”, betont Reinhard Schöchlin. Es sei eine immer sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde gewesen.

In der Planungsphase wurden beispielsweise schon die eigenen Küchengroßgeräte, die der DRK-Ortsverein schon für die Küche an der Mühlengasse angeschafft hatte, berücksichtigt, konkretisiert Michael Fiedler. Das Denzlinger DRK sei, neben zwei weiteren DRK-Küchen im Landkreis, im Fall von Katastrophen und Großschadensereignissen zuständig für die Zubereitung und Versorgung mit Speisen. Dafür stehen jetzt ein Vorbereitungsraum und eine große Küche zur Verfügung, die mit dem Gerätebestand ausgerüstet wurden. “Was jetzt noch fehlt, wird ergänzt”, so Schöchlin. Es gebe noch Platz für weiteres Inventar.

Das Prinzip, erst einmal zu schauen, was im Bestand ist und dann noch das Notwendige zu ergänzen, gelte für den gesamten Bezug des neuen DRK-Domizils. So wirken die Räume für die Dienstabende und auch der für das Jugendrotkreuz stellenweise noch etwas halbfertig, doch “die Möbel sind bestellt”, so Fiedler. Dass der Umzug, vor allem aber der Einzug, noch voll in Gange ist, verdeutlicht sich auch in dem neuen Raum für Desinfektion, der teils auch als Lager genutzt werden soll. Ebenso wirkt im zukünftigen Besprechungsraum für Vorstand und Bereitschaft, der im Ernstfall auch als Lagezentrum genutzt werden kann, manches noch nicht sortiert. Diensträume und Garagen für die drei Fahrzeuge unter einem Dach, das ist für das DRK der größte Fortschritt, betont Fiedler. Er verweist darauf, dass auch die Stellplätze so offen gehalten wurden. So könne die Nutzung flexibel den Bedürfnissen angepasst werden.

“Der genialste Fortschritt ist für uns aber, dass wir nun Umkleideräume haben”, verweist Reinhard Schöchlin auf den Raum, in dem in 20 Spinden ordentlich die Einsatzkleidung bereit hängt. “Bisher mussten wir uns entweder zuhause umziehen, oder in den unbeheizten, beengten Garagen im Ortskern”, erklärt er, dass die Rahmenbedingungen nun rundum stimmen.

Wie wichtig das ist, betont Michael Fiedler: “Fahrzeuge und Ausbildung, das ist eines, aber das richtige Haus dazu sorgt nochmals für Anreiz, sich bei uns zu engagieren”. So erhoffe sich der DRK-Ortsverein nicht nur, dass er besser untergebracht ist, sondern auch, dass das neue Rettungszentrum Strahlkraft entwickelt. Sowohl die Jugendrotkreuzler als auch die Aktiven, freuten sich auf neue Mitglieder freuen. “Das Spektrum der Rotkreuzarbeit ist so groß, dass jeder etwas findet”, betont der Bereitschaftsleiter.